Im östlichen Tempelbezirk kommt man als
erstes am Herkulestempel (Tempio di Ercole, 6.
Jahrhundert v. Chr.) bzw. an seinen
Resten vorbei. Die acht Säulen wurden erst im letzten
Jahrhundert wieder aufgerichtet.
Der nächste Tempel ist der besterhaltene: Der Tempel der
Concordia (Tempio di Concordia, ca. 425 v. Chr.) mit seinen 34 Säulen. Im 6.
Jahrhundert lies der Bischof von Agrigento den Tempel in eine
Kirche umwandeln, die Säulen wurden mit Mauern verbunden. So
gefestigt, konnten sie die Erdbeben, die den andern Tempeln zum
Verhängnis wurden, überstehen. Der Tempel ist wirklich
beeindruckend, leider konnte man ihn damals nicht begehen, es
wäre sehr interessant gewesen, ihn auch von Innen anschauen zu
können.
Am Ende des Fußweges - und am höchsten Punkt des antiken Akragas
- liegt der Iunotempel (Tempio di Giunone,
ca. 450 v. Chr.), welcher noch teilweise erhalten ist. Im
Inneren zeugen Brandspuren von einem Einfall der Karthager: Sie
setzten den Tempel 406 v. Chr. in Brand.
Die Tempel, welche ich in ihren herrlichen Sandsteinfarben
bewundert habe, waren ursprünglich wohl recht bunt bemalt und
verziert, was man sich heute kaum vorstellen kann.
Neben den Tempeln kann man auch noch
verschiedene Gräber und Grabmäler (z.B. das Grabdenkmal des
Theron) besichtigen, außerdem gibt es ein archäologisches
Museum. Ich habe mich allerdings auf die Tempel und den Genuss
der Landschaft beschränkt, möchte aber gerne nochmals ins Tal
der Tempel zurückkehren, vielleicht mit etwas mehr Zeit im
Gepäck.
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